Studie zum Newsletter-Marketing in Maschinenbau und Industrie

Vor kurzem wurde im Fachmagazin „Absatzwirtschaft“ eine interessante Studie zum Newsletter-Marketing in der Industrie veröffentlicht. Befragt wurden 680 Top-Unternehmen aus wichtigen Industriebranchen wie Maschinenbau, Chemie, Elektrotechnik und Medizintechnik.

Zwar nutzt fast die Hälfte bereits E-Mails als Mittel zur Kundenbindung und viele Unternehmen planen den Ausbau des E-Mail-Marketings. Dennoch konstatieren die Autoren der Studie, dass dabei viel Potenzial verschenkt wird.

Service-Texte haben Zukunft

So setzen die meisten Unternehmen das E-Mail-Marketing als direkte Verkaufsförderung ein. Typische Beispiele hierfür sind Sonderverkaufsaktionen, Informationen über Produktneuheiten oder Messeeinladungen. Nur drei Prozent legen den Schwerpunkt bei Online-Newslettern auf Service-Themen.

Dabei bescheinigen die Autoren gerade dem nutzwertigen Inhalt von Newslettern eine große Zukunft, weil damit Kompetenz und Reputation des Unternehmens positiv beeinflusst werden. So könnte beispielsweise ein Maschinenbau-Unternehmen den Newsletter auch dazu nutzen, um den Anwendern Tipps zu geben, wie bestimmte Features einer Maschine besonders effizient genutzt werden können. Mit solchen Themen empfängt der Leser das Signal, dass sich das Unternehmen auch nach dem Verkaufsabschluss für seine Kunden interessiert und deren Bedürfnisse ernst nimmt.

Gerade für Branchen mit anspruchsvollen Produkten wie Maschinenbau, IT oder andere Hersteller von Investitionsgütern bietet die Serviceorientierung im Online-Marketing ein hervorragendes Instrument, die persönliche Pflege der Kundenkontakte mit einem kostengünstigen und einfach zu handhabenden Medium zu ergänzen.

Quelle: Absatzwirtschaft