B-to-B-Werbung: Online gewinnt, Print verliert

Die Talsohle ist durchschritten: Drei Viertel der befragten Unternehmen und Agenturen rechnen
mit zunehmenden oder zumindest stabil bleibenden Werbeausgaben in diesem Jahr. Das ergab die zum dritten Mal von TNS Emnid im Auftrag der Deutschen Fachpresse durchgeführten B-to-B-Werbetrend-Studie. 220 Marketing- und Mediaentscheider in Unternehmen und Agenturen sowie Anzeigenleiter der Fachverlage wurden im Februar zur Entwicklung der Werbeausgaben befragt.

Im Mittelpunkt stand dabei die Business-to-Business-Werbung (B-to-B), bei der die Zielgruppe nicht aus Endverbrauchern, sondern aus Unternehmen besteht. Typische Werbetreibende in diesem Segment sind beispielsweise Maschinenbauer, Zulieferbetriebe oder Anbieter von unternehmensnahen Dienstleistungen.

Dabei zeichnet sich ein klarer Trend ab: Trotz der generellen Erholung hinkt die Printwerbung, zu der in erster Linie Werbeanzeigen und Broschüren zählen, der allgemeinen Entwicklung hinterher. Nur 17 Prozent der Befragten gaben an, in diesem Bereich mehr Geld als bisher ausgeben zu wollen. Klarer Gewinner ist das Online-Marketing, in das 43 Prozent der Entscheider zusätzliche Investitionen planen. Im Mittelfeld bewegen sich Direktmarketing, Messen und sonstige Events.

Online-Fachmedien, Branchenportale und Business-Netzwerke rücken damit nicht nur aus Sicht der Nutzer, sondern auch als Werbeträger immer mehr in den Mittelpunkt.

Werbetrend 2010 B-to-B